Kulturkreis, ein Vorbereitungsteam der Gruppe 55+

Im Rahmen der Gruppe "Junge Alte - Generation 55 +" hat sich ein "Kulturkreis" gebildet, der regelmäßig unsere Veranstaltungen aus dem gesamten Spektrum dessen, was unter "Kultur" verstanden wird, organisiert.
Kultur: natürlich ein weites Feld, wie schon die Definition des Begriffs im Lexikon zeigt: Kultur von lateinisch cultura „Bearbeitung, Pflege, Ackerbau“ bezeichnet im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt, im Unterschied zu der von ihm nicht geschaffenen und nicht veränderten Natur. Kulturleistungen sind alle formenden Umgestaltungen eines gegebenen Materials, wie in der Technik oder der bildenden Kunst, aber auch geistige Gebilde wie Sprachen, Moral, Religion, Recht, Wirtschaft und Wissenschaft. (Quelle: Wikipedia).
Wir wollen, um im Bild zu bleiben, nach und nach alle Bereiche dieses Feldes "beackern" und Angebote machen, die vielen Interessen gerecht werden.


Literaturgottesdienste „Erleserkirche“, Vorbereitungsteam 55+

Im Spätsommer 2015 trafen sich einige aus der Gruppe 55+, um über einen etwas anderen Gottesdienst nachzudenken. Daraus entstand der Literaturgottesdienst der „ErLeserkirche“, der nach gelungenem Start im November 2015 in loser Folge für interessierte Gemeindeglieder, Menschen anderer Glaubensrichtungen und auch kirchenferne Besucher angeboten wird. Wir entscheiden uns für zwei bis drei „Leseproben“ eines aus unserer Sicht lesenswerten Buches. Diese werden im Gottesdienst vorgestellt. Begleitende Musik, Lieder, Beleuchtung, Dekoration und besonderes Ambiente werden ausgewählt - und dann freuen wir uns auf den Literaturgottesdienst in der „ErLeserkirche“.

Literaturkreis der Gruppe 55+

Lesen und das Gelesene mit Gleichgesinnten zu diskutieren bietet doppelten Genuss. Im Rahmen der Gruppe 55plus hat sich ein Literaturkreis gebildet, der allen offensteht.
Ab dem 23.08 2016, alle 14-Tage, jeweils um 10:30Uhr trifft sich der Literaturkreis in der Stadtbücherei Haltern im Kaminzimmer
Wir wählen das zu lesende Buch aus, wobei wir Taschenbuchausgaben wegen der geringen Kosten bevorzugen, verabreden welche Kapitel bis zum nächsten Treffen gelesen werden sollten, besprechen das Gelesene und wundern uns, wie unterschiedlich die Meinungen dazu sein können.
Sie können jederzeit ein- und aussteigen, sind aber in jedem Fall willkommen.

Ansprechpartner: Sandra Allerdisse, sandra.allerdissedontospamme@gowaway.gmx.de, 0171/9346478, Herbert Simon, simon.halterndontospamme@gowaway.t-online.de, 02364/68676

Ausgesuchte Aktivitäten 2017 in Wort und Bild

Einige der Gruppenaktivitäten haben wir herausgesucht und präsentieren sie mit kurzen Berichten und Bildern. Sie sollen an unsere Gruppenarbeit erinnern und zu weiteren Anregungen unserer Mitstreiter beitragen. Die aktuellsten Beiträge werden an erster Stelle angezeigt.

Mittwoch, 21.06.2017 Floßfahrt auf der Stever in Olfen

Über zehn Jahre ist es jetzt her, dass mit dem nüchternen Namen „Beweidungsprojekt Steveraue“ alles begann. Es wurden Flächen ausgewiesen, Zäune gesetzt, mit der Renaturierung des Steververlaufs begonnen. Und dann kam der große Moment: Die ersten Heckrinder und Konikpferde trafen ein, um in Olfen eine neue Heimat zu finden. Ihnen folgten bald Poitou- und Katalanische Riesenesel. Ziel war und ist es, dass allein der Lebensrhythmus und das Fressverhalten dieser halbwilden Tiere die ehemals landwirtschaftlich bewirtschafteten Flächen formen und die Stever wieder ungestraft über ihre Ufer treten und die angrenzenden Flächen wieder in eine richtige Aue verwandeln darf. Letztlich sollen alte Befestigungen gänzlich verschwinden, damit sich der Fluss wieder selbst sein Bett suchen kann. Das Konzept ist aufgegangen: Heute ist die Steveraue aus dem Bild der Stadt Olfen nicht mehr wegzudenken. Zahlreiche Bewohner und Gäste genießen und beobachten, wie sich von Jahr zu Jahr das Bild der Steveraue ändert. Wie Rinder, Ponys und Esel ungestört weiden, ihre Jungen zur Welt bringen, sich das Land zu eigen gemacht haben. Wildgänse werden gesichtet, Störche gehören mit ihren Jungvögeln seit 2008 zum Bild der Steveraue und täglich gibt es sichtbare und unsichtbare Veränderungen in dieser einmaligen Naturlandschaft.

Mit zwei Tischen waren die "Jungen Alten" von 55 + beim Bürgerbrunch 2017 in Sythen vertreten. Wir ließen uns auch nicht von den zwei kurzen Schauern abschrecken und bestaunten zu guter Letzt noch die Grillkünste am Tischgrill von Hans Gerd.

Gemeinsam überlegen wir welche Kinderspiele ihr gespielt habt, wir wollen diese Spiele ausprobieren und uns dabei fotografieren. Anschließend schreiben wir dazu Spielanleitungen. Es soll ein Büchlein mit Fotos und/oder Illustrationen entstehen.

Mittwoch, 15.03.2017 Ausflug zum Glasmuseum nach Coesfeld-Lette

Die Jubiläumsausstellung „… wer hätte das gedacht!“ zeigte Hauptwerke internationaler Glaskünstler aus den Ankäufen der letzten 10 Jahre des Glasmuseums Alter Hof Herding.

In über 40 Jahren engagierter Sammeltätigkeit von Lilly Ernsting entstand die bedeutende Glassammlung des Glasmuseums Alter Hof Herding. Sie repräsentiert die zeitgenössische europäische Glaskunst seit den 70er Jahren in einzigartiger Weise vom angewandten bis zum autonomen Glas. Im Glasdepot, direkt dem Glasmuseum gegenüber, hat die vollständige Sammlung ihren dauerhaften Ort gefunden. In der deutschen Museen Landschaft ist es nach wie vor außergewöhnlich, dass ein Museum seine Sammlung auch Besuchern zugänglich macht. Die chronologische Aufreihung der Glasobjekte repräsentiert die Entstehung der Sammlung und damit einhergehend ihre eigene Entwicklung im Kontext der Geschichte der Glaskunst.

Freitag, 03.03.2017 Wir durften zuschauen bei den Proben der Neuen Philharmonie Westfalen in der Probenwerkstatt zum 7. Sinfoniekonzert

Die Neue Philharmonie Westfalen (NPW) und die Volkshochschule Recklinghausen luden zur „Probenwerkstatt“ ein. Generalmusikdirektor Rasmus Baumann sowie Gast-Solistin Asya Fateyeva am Saxophon gaben eine kurze Einführung in das Programm des 7. Sinfoniekonzerts "Frankreich im Revier" und standen dem Publikum Rede und Antwort.
Im Anschluss ließen sich Dirigent, Solistin und Musiker über die Schulter schauen und luden zur öffentlichen Probe zum 7. Sinfoniekonzert „Frankreich im Revier“ ein, bei welchem Werke von Darius Milhaud, Henri Tomasi, Claude Debussy und Maurice Ravel auf dem Programm stehen.

Die Gast Solistin Asya Fateyeva, 1990 auf der Krim geboren, erhielt 2016 für ihre Debüt-CD den renommierten ECHO Klassik als Nachwuchskünstlerin des Jahres. Früh erhielt sie ersten Saxophonunterricht, bevor sie bei Prof. Margarita Shaposhnikova am Gnessin-Institut in Moskau studierte. Seit 2004 lebt die junge Künstlerin in Deutschland, wo sie bei Prof. Daniel Gauthier ihr Studium fortsetzte. Es folgten Studienaufenthalte in Paris und Lyon sowie ein Kammermusik-Aufbaustudium in Hamburg. Fateyeva ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Sie konzertierte u.a. beim Lucerne Festival, den Festspielen Mecklen-burg-Vorpommern, im Mariinsky-Theater, der Philharmonie Berlin oder im Musikverein Wien.
Die Veranstaltung war eine Kooperation der Neuen Philharmonie Westfalen und der Volkshochschule Recklinghausen.

Donnerstag, 02.02.2017 Ausflug zum von-der-Heydt Museum in Wuppertal mit Besuch der Degas & Rodin - Ausstellung „Giganten des Impressionismus“

Besuch der Degas & Rodin - Ausstellung „Giganten des Impressionismus“ mit einer einstündigen Führung und anschließendem gemeinsamem Mittagessen im Restaurant Kittichai
„Die Ausstellung hat Degas und Rodin erstmals miteinander in Beziehung gesetzt und so eindrücklich gezeigt, was die Künstler, die beide 1917, also vor 100 Jahren, starben, verbindet und wo sie stark in ihrem Werk voneinander abwichen. Mit ihrer Kunst haben Degas und Rodin die künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten erweitert, die von den nachfolgenden Künstlern der klassischen Moderne aufgegriffen wurden. Sie stießen für sie die Tore auf zu einer ganz neuen Kunst.

Anhand der geschickt zusammengestellten Arrangements von Rodins und Degas' Werken kann der aufmerksame Betrachter die Entwicklung sowie die künstlerischen Streifzüge der beiden Künstler ganz mühelos nachvollziehen und vergleichen. Mal sind es Zeichnungen und Gemälde, mal Plastiken und Bronzen, die in den insgesamt zwölf Ausstellungsräumen vom Talent der beiden Männer künden.
Es beginnt ein faszinierender Ausflug zurück zu den Wurzeln der Moderne und ihren wichtigsten Pionieren. Dabei vermag es die neue Ausstellung ganz unangestrengt und von Beginn an die ihr zugrunde liegende Frage zu transportieren: Wie ähnlich waren sich Degas und Rodin tatsächlich?
Gemeinsamkeiten bei der Wahl der Motive
"Es gibt einige Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede zu entdecken", erklärt Finckh. So wagten sich Degas und Rodin, die zu Lebzeiten bekannt miteinander waren, beispielsweise an ähnliche Motive - besonders die Abbildung von Tänzerinnen hatte es ihnen angetan. Die genauere Betrachtung der im Museum Von der Heydt ausgestellten Werke offenbart jedoch reizvolle Unterschiede. Während Rodin moderne Tänzerinnen auf Papier bannte und in Form goss, suchte Degas seine Motive eher im klassischen Ballett.
Gleichermaßen unterschiedlich zeigt sich beim genaueren Hinsehen auch die Leidenschaft für Pferde, die die zwei Künstler verband. Sehr akribisch studierten sowohl Degas als auch Rodin die Anatomie der Tiere, nutzten Fotografien zum Verständnis der Bewegungsabläufe und fertigten so zahlreiche Plastiken und Gemälde. Dies taten beide jedoch auf ihre eigene Art und Weise: Degas zeigte sich fasziniert von schlanken Rennpferden, Rodin setzte hingegen eher auf die Abbildung heroischer Schlachtrösser.