Ein Fisch begleitet uns

Liebe Kinder,

beim letzten Kindergottesdienst (5. Juli) hat uns ein Fisch durch die Geschichte der ersten Christen in Rom geführt. Denn er war das Geheimzeichen für alle Christinnen und Christen dort, die wegen ihres Glaubens verfolgt worden sind. Sie zeichneten den Fisch an ihre Hauswand, so dass die anderen wussten, dass sie sich hier versammeln und Gottesdienst feiern konnten.

 

Diesen Fisch haben wir auch auf Teelicht-Gläschen gezaubert, so dass alle Kinder eine Erinnerung an den Fisch mit nach Hause nehmen konnten.

Wenn man die griechischen Buchstaben des Wortes "Fisch" - nämlich: "ICHTHYS" - nimmt und aus den einzelnen Buchstaben Worte zusammensetzt, dann kommt man auf den Satz: Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter (Iesus Christus Theou Hyios Soter).

Somit kann man sagen, dass der Fisch das älteste und kürzeste Glaubensbekenntnis der Christinnen und Christen war. Noch heute findet man den Fisch oft als Aufkleber an Autos. Schaut doch einfach mal auf eurer Fahrt in den Urlaub, wieviele Autos mit einem Fischaufkleber ihr findet!

Herzlich grüße euch eure
Merle Vokkert

Kindergottesdienst am 5. Juni unter freiem Himmel

Der erste Kindergottesdienst nach dem Corona-Lockdown fand am ersten Juni-Sonntag bei strahlendem Sonnenschein unter freiem Himmel auf dem schönen Platz zwischen Erlöserkirche und dem Paul-Gerhardt-Gememeindehaus statt. 

Erzählt wurde die Geschichte von Noah, der im Auftrag Gottes die Arche baute, um die Tiere und seine Familie vor der Sintflut retten zu können. Und vom bunten Regenbogen nach der Sintflut, mit dem Gott das Zeichen gesetzt hat für den neuen Bund zwischen ihm und den Menschen.

 

In vier Wochen, am Sonntag 5. Juli um 10 Uhr geht der Kindergottesdienst weiter mit der Frage, was denn die kleinen Fische mit Noah und dem Regenbogen zu tun haben. (Foto: Julia Schäfers)