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Die Konfirmation

Als Konfirmation wird der Gottesdienst am Ende des kirchlichen Unterrichts bezeichnet, in dem die Konfirmandinnen und Konfirmanden in das Glaubensbekenntnis der Kirche einstimmen und den Segen empfangen. In der Konfirmation bestätigen die Jugendlichen die Taufe, bei der Eltern und Paten stellvertretend das Taufversprechen gaben.

Auch wer nicht getauft ist, kann am Unterricht teilnehmen. Die Taufe erfolgt dann während der Konfirmandenzeit oder im Konfirmationsgottesdienst.

Konfirmandenunterricht und Konfirmation dienen dazu, die Jugendlichen in den christlichen Glauben und das Leben der Kirchengemeinde einzuführen.

Mit der Konfirmation wird das Recht zugesprochen, in eigener Verantwortung am Abendmahl teilzunehmen und selbst ein Patenamt zu übernehmen.

Konfirmandenunterricht in Haltern

Eingeladen zum Kirchlichen Unterricht sind besonders die Jugendlichen, die das 8. Schuljahr besuchen. Ausnahmen sind jedoch möglich. Die Konfirmandenzeit dauert etwa neun Monate. Die Zeit des Kirchlichen Unterrichts ist eine besondere Gelegenheit, sich intensiv mit den Inhalten des christlichen Glaubens auseinander zu setzen. Die Jugendlichen können über ihren Glauben, aber auch über ihre Zweifel und Fragen miteinander ins Gespräch kommen und lernen Menschen kennen, die sich in der Gemeinde engagieren.

Unterrichtstag ist in Haltern der Dienstagnachmittag. Sythener Gruppen treffen sich am Donnerstagnachmittag. In Lippramsdorf und Flaesheim werden dann eigene Gruppen eingerichtet, wenn genügend Anmeldungen vorliegen. Pro Woche ist eine Unterrichtsstunde von ca. 70 Minuten vorgesehen. In den Schulferien ist kein Unterricht.

Die Zeit des Kirchlichen Unterrichts beginnt mit einem Begrüßungswochenende, das mit einem Gottesdienst am Sonntagmorgen endet. Zu einem zweiten Wochenende fahren die Jugendlichen in Begleitung des Pfarrers oder der Pfarrerin, sowie einigen Ehrenamtlichen in ein Haus außerhalb Halterns.

Die Konfirmation wird nach einem Unterrichtsgespräch (Prüfung) im April, Mai oder Juni des folgenden Jahres stattfinden. Dass die gemeinsame Unterrichtszeit gelingt und nicht nur als Pflichtübung vor der Konfirmation verstanden wird, setzt die Bereitschaft voraus, sich auf gewisse Spielregeln einzulassen. Dazu gehören selbstverständlich die regelmäßige Teilnahme am Unterricht und an den Wochenenden, die Bereitschaft zur Mitarbeit dort, sowie der regelmäßige Gottesdienstbesuch (zweimal im Monat). Von den Eltern erwarten wir, dass diese ihr Kind darin begleiten und fördern.

Die Teilnahme am Kirchlichen Unterricht und die Konfirmation ist zwar gute evangelische Tradition, letztlich aber freiwillig und wird nur gelingen, wenn die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit besteht. Anmeldungen nehmen die Mitarbeiterinnen im Gemeindebüro gerne entgegen.